Herbstfahrt 2018

Endlich war es wieder soweit! Anfang Oktober startete die Herbstfahrt wieder.

Eine Besonderheit dieses Jahr: Zum Ersten Mal fuhren Püttlinger und Riegelsberger zusammen. Dieses Jahr ging die Herbstfahrt mit 42 Teilnehmern und 12 Betreuern, einschließlich unserem 5-Sternekoch, in die Gülle Mühle.

Bereits morgens am Treffpunkt konnte man erkennen, dass sich jeder auf diese Fahrt freut. Sowohl die alten Hasen, die schon mehrmals mitfuhren, als auch die neuen Teilnehmer und Betreuer. Bei herrlichem Wetter und guter Stimmung kamen wir gegen Mittag an unserem neuen Zuhause für die nächsten 5 Tage an. Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer, denn die Gülle Mühle liegt mitten im Wald und ist nur durch einen Waldweg, der keinesfalls einer Straße gleicht, zu erreichen.

Angekommen in den Zimmern, starteten die alljährlichen Herbstfahrtrituale. Die Zimmer wurden bezogen, Betten und Matratzen so verrückt, bis alles so stand wie man sich es vorstellte, Musik war durch das ganze Haus zu hören, das Haus und die riesige und schöne Außenanlage wurden erkundet. Gegen Abend, als alles soweit seine Ordnung gefunden hatte, wurden in der großen Runde Kennenlernspiele gespielt. Natürlich waren viele bekannte Gesichter für jeden da, aber mindestens genauso viele unbekannte. Schon an diesem Abend konnte man merken, dass die nächsten Tage sehr lustig und schön werden würden. Satt gegessen und müde von der Hinfahrt und dem ganzen Tag fielen manche früher, manche später, in ihre Betten. Denn am nächsten Tag mussten alle fit sein! Die alljährliche Wanderung stand auf dem Plan.

Nach dem Frühstück wurden die Rucksäcke mit genügend Kuchen und Getränken gepackt (nicht zu vergessen: unzählige Musikboxen!). Anfangs wanderten wir noch in einer leichten Nebelsuppe, doch je mehr wir aus unserem Funkloch in Richtung Zivilisation wanderten, desto mehr kam die Sonne raus, so dass wir bei herbstlichen 21 Grad eine schöne Wanderung hatten. Die Sonne schien, die Stimmung war super und der Kuchen in der mehr als verdienten Pause schmeckte besonders gut.

Nach der 16 km langen Wanderung war jeder geschafft und freute sich auf eine erfrischende Dusche. An diesem Nachmittag wurde sich nur noch ausgeruht, denn am Abend stand schon das nächste Event auf dem Plan: CASINOABEND!!!!

Nach dem Abendessen wurde der Speisesaal umgewandelt in ein Casino. Auf den Zimmern wurde sich, natürlich nur mit lauter Musik, schick angezogen, geschminkt und gestylt. So war es mal ein anderer Anblick seine Mannschaftskameraden, die man eigentlich nur im Sportdress und Jogginghose kennt, plötzlich in Kleidern oder feinen Hemden zu sehen. Mit verschieden Stationen und Spielen, bei denen man Chips gewinnen oder auch verlieren konnte, wurde der Abend erfolgreich zu Ende gebracht.

Am nächsten Tag ging es mit den Autos nach Limburg zu einer Schiffsfahrt. Auch an diesem Tag ehrte uns die Sonne mit ihren Strahlen. Das Wetter in der gesamten Woche hätte nicht besser sein können. Die Schiffsfahrt dauerte eine Stunde und war für die einen sehr interessant und für die Anderen Zeit zu entspannen, denn genügend Schlaf hatte hier schon lange keiner mehr.

Nach der Schiffsfahrt gingen wir in die schöne Altstadt, dort startete eine Stadtrally, bei der man sich am Ende  in einer Bäckerei noch ein Preis abholen konnte. In der Altstadt trennte sich die große Gruppe und wir schwirrten in Kleingruppen los. Wieder Zuhause angekommen konnte man Kürbisse und Rüben ausschnitzen. Das war für alle ein riesen Spaß und eine große Sauerei war es auch:)

Nach dem Abendessen startete dann die große, lustige Karaokeshow. Unbekannte Talente wurden entdeckt, Mannschaftslieder wurden gesungen ( eher geschrien ) und jeder hatte großen Spaß. Ein schönes Beisammensein bot jeder Abend in dieser Woche, die Planung dieser Herbstfahrt war ein voller Erfolg.

An diesem Abend wurde nach der Karaokeshow noch ein großes Lagerfeuer gemacht, an dem wir zusammen Lieder sangen und bis spät in die Nacht tanzten. Unser 5-Sternekoch Detlef versorgte die Tänzer und Sänger selbst nachts noch mit seiner legendären Currywurst. In dieser Nacht gingen alle etwas später ins Bett und manch einer war schon traurig, da am nächsten Tag schon der letzte Abend auf der Herbstfahrt war.