1.Damen - TSG Friesenheim 24:21 (9:11)

Der HSV flattert mit 2 Punkten aus der Halle der Eulenfrauen 

Am vergangen Samstagabend reiste die Mannschaft nach Friesenheim. Die Stimmung war von Anfang an gut. Man merkte, dass die Mädels gewillt waren zu gewinnen. In den Bussen wurde schon über einzelne Spielerinnen der Eulen diskutiert. 

Trainer Miodrag Jelicic stimmte seine Mädels ebenfalls auf das Spiel ein. Die Ansprache war motivierend und deutlich. Hochmotiviert ging es also aus der Kabine. 

Doch wie so oft, nahmen die Mädels des HSV ihre Zuschauer und mitgereisten Fans mit auf eine Achterbahnfahrt. 

Man startete zu Beginn schlecht. Die Abwehr stimmte nicht. Johanna Ebel und Ester Adam nutzen das gekonnt aus und erzielten über die rechte Angriffsseite der TSG viel zu viele Tore. Bis zur 11. Minute war das Spiel ausgeglichen. Doch dann gelang es den Eulen  sich abzusetzen. Der HSV lag mit 5 Toren zurück und Trainer Jelicic musste mit einer Auszeit reagieren. Die Ansage war deutlich. In der Abwehr waren die Mädels zu brav und nicht harsch genug. Man sollte sich nicht alles gefallen lassen und in der Abwehr nicht nur begleitend verteidigen. Auch im Angriff stellte man um und so kämpfte man sich bis zur Halbzeit Stück für Stück ran. Marion Müller traf eine Sekunde vor dem Halbzeitpfiff mit einem klasse Hüftwurf von Linksaußen zum 9:11. 

In der Halbzeit lies man Revue passieren, was man letzte Woche geschafft hat. Dort holten wir einen 5 Tore Rückstand auf. Heute galt es aber den 3 Tore Rückstand aufzuholen und dieses Mal nicht mehr aus der Hand zu geben. Man nahm sich vor mehr zusammen zu arbeiten, vorne noch viel mehr mit Druck  zu spielen und die ers erspielten Chancen nun auch zu verwerten. 

Der HSV startete die zweite Hälfte im Angriff. Man setze die Devise um, spielte mit mehr Druck sofort eine klare Chance heraus, die Fabienne Hoffmann dann nach 26 Sekunden zum  Anschlusstreffer von 10:11 verwandelte. 

Johanna Ebel wurde nun eng gedeckt, so dass man 5:5 spielte. Damit kauften wir den Eulen den Schneid ab und gewannen den Ball. Im Angriff spielten wir eine klare Chance für Michaela Both heraus, die souverän den Ausgleichstreffer erzielte. Der Groschen war gefallen. Eine viel gewilltere, aggressivere und zu gleich im Angriff gelassenere Mannschaft stand auf dem Platz. Bis zur 45. Minute blieb es spannend und es war ein Kopf an Kopf Rennen. Doch dann setze man sich Tor für Tor ab. Kira Martin tankte sich im 1:1 durch, Alexandra Bos bewies sich am Kreis, Dominika Tvrdonova glänzte aus dem Rückraum. Egal wer am besagten Tag auf der Platte stand, es stimmte in der zweiten Hälfte.  Dazu kam die überzeugende Leistung unserer Torhüter, vor allem von Britta Stemmler.  Britta hielt den Kasten sauber und zeigte einige klasse Paraden. Somit konnten die Mädels vorne befreit spielen und behielten die Fassung bis zum Schlusspfiff beim Ergebnis von 21:24. 

Dabei kann man durchaus erwähnen, dass unser Engel jede Chance gehabt hätte, das 25. Tor zu erzielen. Doch Engel und zu gleich auch Fuchs verweigerte lieber und nahm sich Ihren Gewinn aus der Tippkasse. Ihr Gewinn und der Sieg der Mannschaft war an diesem Samstagabend mehr als verdient und die weite Anreise hatte sich gelohnt. 

Unseren mitgereisten Zuschauern müssen wir ein großes Dankeschön aussprechen und freuen uns auf euer kommen am nächsten Sonntag den 28.10. um 16.00 Uhr in heimischer Halle  zum Saarlandderby. 

 

Trainer: Miodrag Jelicic 

Betreuer: Kai Krautter, Nathalie Wagner, Hans- Werner Müller, 

Es spielten: Marion Müller (7/3), Dominika Tvrdonova (5/1), Lea Helle (1), Kira Martin (3), Aline Kessler, Blerta Ilazi, , Fabienne Hoffmann(1), Alexandra Bos (2), Michaela Both (5)

Jessica Wagner, Britta Stemmler (beide Tor)